Kindheit in der DDR

Mit ideologischer Ausrichtung nicht einverstanden…

Für eine studienbegleitende Prüfung einer Studentin im Fach Soziologie an der Universität Flensburg habe ich ihr auf Anfrage im Jahr 2005 zum Thema „Kindheit in der DDR“ folgendes aus meiner Sicht geschrieben:

Krippen

Die wirtschaftliche Situation der DDR war die, dass alle, Männer wie Frauen, arbeiten mussten. „Verkauft“ wurde die Erwerbstätigkeit der Frau als Emanzipation innerhalb der sozialistischen Gesellschaft. Auf Grund dessen mussten während der Arbeitszeit der Eltern die Kinder natürlich „versorgt“ werden. Die DDR-Führung hatte dazu „Kitas“ (Kindertagesstätten) eingerichtet. Weiterlesen

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Diplomarbeit Sektion Theologie, Uni Halle/Saale (1980)

Geschichte der Thüringer Oberpfarrer

Zum Abschluss der Theologiestudiums an der Universität Halle / Saale habe ich die Oberpfarrer der evangelischen Kirche in Thüringen zwischen 1919-1933 erfasst und näher beleuchtet. Diese sehr aufwändige und schwierige Recherche über Wochen im Kellerarchiv des Landeskirchenamtes in Eisenach war eine immense „Kraftanstrengung“. Diese Arbeit wurde immerhin mit der Note 2 bewertet. Weiterlesen

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Wissenschaftliche Hausarbeit: Taufe

Wie kann Taufe gestaltet werden?

Von Anbeginn meiner Tätigkeit als Pfarrer habe ich mich mit dem Sakrament der Taufe auseinandergesetzt. Dies führte unter anderem auch zum Thema der Hausarbeit innerhalb des II. Theologischen Examens 1982. Ein Jahr später nominierte mich der Landeskirchenrat für den neu gegründeten Taufausschuss der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen. Weiterlesen

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Holländisches Fernsehen in Crock (1993)

IM „Peter Steinbach“ wird enttarnt

Das Holländische Fernsehen hatte 1993 die Absicht jemanden von Crock vor die Kamera zu bekommen, der zu Zeiten der DDR als „IM“ der Stasi „gern gedient“ hat. Weiterlesen

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Vortrag zur Geschichte der Kirche in Crock (1989)

500 Jahre jung und doch so alt?

Am 25.6.1989 in der Kirche zu Crock von mir gehalten, als Ortspfarrer Johannes Ziegner. Anlässlich der 500-Jahrfeier der St. Veit Kirche Crock. Die Notizzettel für diesen Vortrag habe ich jetzt zusammengefügt, Zitatangaben sind mir leider nicht mehr möglich, jedoch am Schluss habe ich die gelesene Literatur aufgelistet. Weiterlesen

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500 Jahre St.Veit-Kirche Crock 1989

Das Geschenk: Eine gedruckte Kirchengeschichte.

Zur 500 Jahrfeier der Crocker St.-Veits-Kirche 1989 habe ich die Geschichte von der Kirche und dem Ort Crock aufgeschrieben und in einer Broschüre veröffentlicht. Jedes Gemeindeglied sollte die Kirchengeschichte zu Hause liegen haben:

Broschüre: Crock und seine Kirche

Auszug aus meinem Tagebuch, 25.06.1989

Die 500-Jahrfeier der St. Veit-Kirche in Crock rückt näher. Mein Geschenk an die Kirchengemeinde soll eine kleine Heimat- und Kirchenbroschüre werden. Daran habe ich das ganze Frühjahr nebenbei gearbeitet. Aber keine Druckerei will es drucken, da ich keine Druckerlaubnis habe. Weiterlesen

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Bericht im „Thüringer Tageblatt“ (1984)

Auf einem Heiligen Berg

Nördlich der Werra bei Eisfeld liegt Crock, und im Norden von Crock erhebt sich der Irmelsberg. Auf jener Höhe steht die 1489 errichtete Kirche, die unsere Vorfahren dem heiligen Veit weihten. Bis um die Jahrhundertwende suchten sie viele Pilger auf, wenn sie nach Vierzehnheiligen bei Staffelstein in Bayern zogen. Vor der Reformation galt die Kirche von Crock sogar als Ziel von Wallfahrten. Weiterlesen

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Neue Orgel für Kirche Waffenrod-Hinterrod (1991)

Pfeifen im Angebot

Am 24.11.1991 konnte ich als Pfarrer des Kirchspiels Crock eine neue Orgel in der Christuskirche Waffenrod-Hinterrod für den Dienst weihen. Ein Jahr später, im Sommer 1992, haben wir die alten Orgelpfeifen versteigert. Weiterlesen

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Christuskirche Waffenrod-Hinterrod (erbaut 1928)

Eine Filialgemeinde von Crock auf dem Berg

Bau der Kirche 1928

1928 wurde die Kirche in Waffenrod-Hinterrod unter Leitung des Ortspfarrers August Schwab in nur 5 Monaten gebaut. 400 Jahre lang ist die Gemeinde in die Kirche von Crock gegangen. Man wollte endlich eine eigene Kirche haben. Dafür hat man sich ganz schön ins Zeug gelegt. Sogar zur Einweihung der Kirche spielte eine Orgel. Weiterlesen

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Gemeindefest Waffenrod-Hinterrod (1984)

Stasi berichtet aus „3. Hand“

Überall waren die IM’s tätig und haben fleißig irgend etwas zusammen geschrieben. Letztendlich haben meine Aktivitäten diesen „einfachen Leuten“  nicht gefallen. So auch beim Gemeindefest in Waffenrod-Hinterrod. Weiterlesen

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Reportage in der „taz.die tageszeitung“ (2009)

Der Mauerfall in der DDR-Provinz

„Im Süden der DDR-Republik liegt das kleine thüringische Dörfchen Crock. 1.200 Einwohner. Ein Konsum, eine Kirche, vier Kneipen. Tiefste Provinz. Und irgendwie fast vergessen. Schließlich trennte schon in fünf Kilometern Entfernung der Todesstreifen Regime und Freiheit. Irgendwie arrangierte man sich damit. Doch der ein oder andere träumte weiterhin heimlich davon, einfach einmal „rüber“ zu gehen. 
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Postkarten von Crock

Werbung für den Urlaubsort

Schwimmbad Crock

Für das zweitgrößte Erholungsgebiet der DDR im Thüringer Wald gaben die Crocker Postkarten interessante Einblicke in den Alltag. Von der Bank-Otto-Ruh über das Waldschwimmbad Crock bis hin zum Crocker Gasthof „Zum Grünen Baum“. Eigentlich brauchte man keine Werbung für Urlauber, auch nicht im Kreis Hildburghausen, da alle Urlaubsplätze über den FDGB ( Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) vergeben wurden. Die Vermieter hatten damit langfristige Belegungen, Jahr für Jahr. Und keinen Platz für „Spontanurlauber“. Jedoch wollten die Urlauber auch mal eine Karte nach Hause schreiben und so sind diese Postkarten im Laufe der Jahre entstanden. Weiterlesen

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Kriegsgräber in Crock

Gedenken an vier tote Soldaten

Kriegsräber, Alter Friedhof Crock, vor 1990

Kriegsräber, Alter Friedhof (1990)

In Crock sind im II. Weltkrieg vier Soldaten gestorben. Jedoch nicht in Kampfhandlungen. Die Gräber wurden durch die politische Gemeinde bis zur Wende gepflegt. Nach 1990 übernahm dann die Kriegsgräberfürsorge diese Aufgabe, indem sie das Geld zur Pflege der Gräber gab. Die Gräber wurden daraufhin neu angelegt (siehe Foto von 2017). Wie die Soldaten gestorben sind … darüber wurde nie Genaues erzählt.  Weiterlesen

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Crocker Friedhof

Grabsteine aus vergangenen Jahrhunderten

Südwand Sakristei

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts musste der Friedhof an der Crocker Kirche weit vor den Friedhofsmauern neu angelegt werden. Es galten neue Hygienegesetze. Trotzdem sind bestimmte Grabsteine bis heute erhalten geblieben, weil diese der Kirchgemeinde etwas bedeutet haben. So auch an der Südwand der Sakristei. Der rechte Grabstein soll dabei Jahrhunderte alt sein. Die beiden anderen sind gut erhalten. Weiterlesen

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Spende von Ingeborg Forsmann

Wasserleitung statt Wassereimer

Damit Wasser zum Gießen auf dem Crocker Friedhof nicht immer vom Dorf hoch auf den Irmelsberg getragen werden musste, hatte Frau Ingeborg Forsmann (1904-1935), die mit der Pfarrfrau Wally Schwab aus dem Baltikum nach Crock gekommen war, mit ihrer Spende eine Wasserleitung vom Dorf auf den Irmelsberg ermöglicht. Das Wasser wurde in einen Hochbehälter hinter der Kirche gepumpt. Dazu hatte man einen Brunnen zur Wasserentnahme bauen lassen. Weiterlesen

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