Frauenkreis 1987 in Lützen

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In Vorbereitung des Gustav-Adolf-Jahresfestes 1988 in der Superintendentur Eisfeld fährt der Gustav-Adolf-Frauenkreis Crock am Sonnabend, den 25. April 1987, nach Lützen bei Leipzig. Hier war eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges am 06.11.1632. Der Schwedenkönig Gustav II. Adolf  stand dem Befehlshaber der katholischen kaiserlichen Truppen, General Albrecht von Wallenstein, gegenüber. Die Folge der Schlacht war der Tod des Schwedenkönigs, politisch war die Schlacht letztendlich nicht von so großer Bedeutung. Trotzdem fielen 6.500 Soldaten in diesem Kampf. Das Eingreifen des Schwedenkönigs in den Dreißigjährigen Krieg sicherte indirekt die Existenz des deutschen Protestantismus.

Frauenkreis Crock / Heubach in Lützen 1987.

Frauenkreis Crock / Heubach in Lützen 1987.

Neben dem Schlachtfeld von 1632 wurde eine Gedenkstätte errichtet, die dem Schwedenkönig Gustav II. Adolf gewidmet ist. Schon im Todesjahr wurde ein großer Findling an der Todesstelle aufgestellt, über den Karl Friedrich Schinkel 1837 einen gusseisernen Baldachin erbaute. 1907 kam die Gustav-Adolf-Kirche hinzu.

Nachdem der Crocker Gustav-Adolf-Frauenkreis sich intensiv mit der Geschichte um den Schwedenkönig auseinander gesetzt hatten, wollten alle Lützen besuchen. So habe ich die Fahrt organisiert und als Ortspfarrer (knieend) sachkundig begleitet.

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